Belüftung

Die in ein Gehäuse eingebauten elektrisch aktiven Elemente wie Stromwundler, Trafo, Spule, Schütze, Relais etc. geben eine Verlustleistung an die umgebende Luft ab.

Wird diese Verlustleistung nicht aus dem Gehäuse geleitet, kann die Innentemperatur über die für die elektrischen Komponenten zulässigen Temperaturen steigen. Dies stellt eine Gefährdung, besonders der elektrischen Komponenten, dar.

Die Wärme muß reduziert werden, um Störungen und Funktionsausfälle zu vermeiden. Natürliche Belüftung (durch Kiemenbleche etc.) wird nicht empfohlen, es besteht die Gefahr der Verschmutzung und zudem bleibt die Schutzart des Gehäuses nicht erhalten.

Für solche Fälle ist der Einsatz von geeigneten Filterlüftern die Lösung. Bei diesem System wird die kühlere Umgebungsluft durch einen Lüfter im unteren Gehäusebereich eingesogen, gleichzeitig gefiltert und dann in das Gehäuse geblasen.

Im Gehäuse absorbiert die Luft die Verlustleistung und wird dann durch einen Filteraustritt im oberen Bereich des Gehäuses herausgeleitet. Ein entstehender Überdruck im Gehäuse verhindert gleichzeitig das Eindringen von Staubpartikeln in das Gehäuse durch undere Öfnnungen. Das heraussaugen warmer Luft aus dem Gehäuse wird nicht empfohlen, da durch das entstehende Vakuum Staubpartikel in das Gehäuse gesogen werden könnten.

Die Filterlüfter entsprechen den relevanten VDE Vorschriften.

Kontakt-Spannungsprüfung entsprechend DIN 31001. Schutz vor äußeren Einflüssen und Wasser mit Schutzart von IP54 (DIN 40050). Dies wird durch eine Dichtung realisiert (im Lieferumfang enthalten).